037 – Fünf vermeidbare WordPress Fehler
Willkommen im nerdcafe. In dieser Episode möchte ich dir einmal fünf Fehler zeigen, die du gerade am Anfang gut vermeiden kannst.
Natürlich gebe ich dir Ideen mit, was du statt dessen machen kannst.
Die fünf Fehler sind:
Bitte nicht „admin“ als Username verwenden
Bitte nicht genutzte Plugins löschen
Bitte nicht beim Hosting sparen
Bitte auf Moderation der Kommentare achten
Bitte auf rechtliche Grundlagen wie Datenschutz und Barrierefreiheit achten
Was ist das nerdcafe?
Hier geht es um WordPress, Hosting, Content Management Systeme und Web-Themen.
Aber natürlich auch um Sicherheit, Backup und Social Media.
Kurz gesagt: Um alles, was dich interessiert, wenn du mit deinem eigenen Webseite Projekt starten möchtest.
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Zum Thema passende Episoden:
013 – WordPress Sicherheit
005 – Hosting finden
023 – Kommentare
012 – digitale Barrierefreiheit
022 – digitale Inhalte barrierearm umsetzen
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Transkript zur Episode:
[00:00:00] Irgendwie fängt man immer an. Aus Fehler lernt man und manche Fehler muss man auch selber machen.
[00:00:05] Heute möchte ich dir trotzdem einmal fünf Fehler zeigen, die du am Anfang gut vermeiden kannst.
[00:00:11] Monas Hamburg und herzlich willkommen im Nerdcafé.
[00:00:22] Den Podcast rund um WordPress, Hosting, Content Management Systeme und Webthemen.
[00:00:28] Ich bin Johannes Meyerhofer, ich bin dein Gastgeber und ich bin Experte und Trainer für WordPress.
[00:00:35] Ich helfe meinen Kunden dabei, WordPress zu verstehen und anzuwenden oder die eigene Webseite mit WordPress zu verwalten.
[00:00:43] Wenn dir dieser Podcast gefällt, lasst mir doch gerne ein Abo oder eine Bewertung da und erzähle auch deinen Freundinnen davon.
[00:00:52] Jetzt aber erstmal ganz viel Spaß mit der heutigen Podcast-Episode.
[00:00:58] Wenn du WordPress über dein Hoster installierst oder auch wenn du selber installierst,
[00:01:03] müsst du relativ am Anfang schon nach einem Benutzernamen und einem Passwort gefragt.
[00:01:09] Leider ist gerade bei den Hostern hier oft admin als Benutzername vorausgewählt bzw. voreingetragen.
[00:01:19] Hier ist mein erster Tipp, endere diesen Benutzernamen in eine zufällige Zahlen oder Buchstabenreihenfolge,
[00:01:28] die nicht mit deinem Namen zu tun hat und die vor allen Dingen nicht admin heißt.
[00:01:33] Das hat einfach damit zu tun, dass admin ja nun leider der Standard-Administratorname ist
[00:01:40] und viele Angriffe diese automatisch passieren in Botnetzen oder so, da habe ich schon mal Episoden dazu gemacht.
[00:01:47] Eben diese automatischen und Standard-Benutzernamen durchprobieren.
[00:01:52] Das heißt, wenn du einen Benutzernamen willst, der nicht Standard ist, hast du hier einen ganz kleinen Sicherheitsvorteil.
[00:02:00] Achte auch beim Passwort auf ein möglichst sicheres Passwort, das heißt möglichst komplex mit Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen.
[00:02:10] Der nächste Anfängerinnentfehler ist die Verwendung von zu vielen Pluckins.
[00:02:15] Klar, ich kann das super gut verstehen.
[00:02:17] Gerade am Anfang will man viele Pluckins ausprobieren, will man testen und spielen und wissen, was passiert hier und was passiert da.
[00:02:25] Find ich auch total legitim, macht das auf jeden Fall.
[00:02:29] Ausprobieren ist super wichtig und nur durch ausprobieren findest du raus, welches Pluckin denn auch zu dir passt.
[00:02:36] Denk aber bitte dran, die Pluckins, die du dann nicht benutzt, auch wieder zu löschen
[00:02:43] oder noch besser für solche Pluckins ausprobieren willst und Sachen testen willst, nutze am besten eine eigene Installation, die gar nicht wichtig ist.
[00:02:55] Wo du nur Test-Content drin hast, die am besten auch gar nicht sichtbar ist für Besucherinnen aus dem Netz.
[00:03:04] Eine eigene Testumgebung ist super hilfreich, gerade am Anfang, wenn man hier noch viel spielen und ausprobieren will.
[00:03:14] Auch den nächsten Anfangsfehler kann ich super gut nachvollziehen und der bezieht sich auf Hosting.
[00:03:20] Gerade am Anfang, wenn man vielleicht nicht so viel Geld hat oder wenn man noch gar nicht so genau weiß, wo die Reise hingeht mit der Webseite,
[00:03:27] kann ich verstehen, dass man dazu neigt, einfach den aller billigsten Hoster zu nehmen.
[00:03:34] Leider ist der billigste meistens auch im wahrsten Sinne der billigste und man kauft dann tatsächlich zweimal.
[00:03:43] Weil ein Umzug von Hoster A zu Hoster B kann man machen und funktioniert auch, klappt auch fast immer sehr gut,
[00:03:53] ist aber natürlich viel teurer, weil du dann den Umzug der Inhalte entweder machen musst und das kostet Zeit oder Geld,
[00:04:03] wenn du jemanden dafür beauftragst, das zu tun.
[00:04:07] Und gerade das Hosting ist ja so wichtig, weil das einfach die Grundlage von deiner ganzen Webseite wird.
[00:04:15] Das ist vergleichbar, wie das, wenn du ein Haus baust und das Haus auf Sand baust oder auf matschigem Grund,
[00:04:23] dann kann das ganze Haus einstürzen, egal wie toll die Wände sind oder die Fenster.
[00:04:28] Und auch wenn die Wände aus Gold sind, wird das Haus umkippen oder versinken, weil es einfach auf Sand gebaut ist.
[00:04:37] So, das ist glaube ich ein ganz guter, ganz gutes Bild, was du dir in deinem Kopf vorstellen kannst,
[00:04:43] um zu verstehen, wie wichtig Hosting ist.
[00:04:47] Hier ist jetzt mein Tipp, mach dir da wirklich ausführlich Gedanken, nimm nicht den billigsten,
[00:04:53] lasst dich da gerne auch beraten von Menschen, die vielleicht Ahnung oder Erfahrung haben oder von deinen Freundinnen und tschau,
[00:05:02] wo ist denn eine hohe Zufriedenheit und da noch ein Tipp, es gibt natürlich ganz viele Vergleichsseiten im Netz
[00:05:09] und hier ist es leider so, dass die meisten davon gar nicht vertrauenswürdig sind, weil diese ganzen Tests und Vergleichstests und Bewertungen
[00:05:17] ganz oft auch gekauft oder fake sind.
[00:05:20] Ich würde dir jetzt auch gerne sagen, dass du da bist, dass du da bist, dass du da bist, dass du da bist.
[00:05:28] einen konkreten Tipp geben. Es kommt aber tatsächlich immer sehr drauf an, was du denn willst,
[00:05:29] was du erreichen willst und was deine Webseite so macht. Ist dir eher eine Visitenkarte,
[00:05:35] eine statische Seite oder sind da komplexe Funktionen drauf? Aber ich sag mal, wenn du
[00:05:41] jetzt ein normales Webprojekt hast mit einer kleinen Anzahl an Unterseiten, vielleicht
[00:05:47] ein Kontaktformular und ein bisschen Bloggen, dann ist zum Beispiel All Inkel eine gute Wahl
[00:05:53] oder Rateboxes. Das sind jetzt zwei Anbieter in verschiedenen Preisklassen, die ich selber gut
[00:06:00] kenne, bei denen auch viele meiner Kundinnen und Bekannten Projekte liegen haben. Die beiden
[00:06:06] kannst du dir auf jeden Fall anschauen und wenn du da intensiver und individueller drauf schauen
[00:06:14] willst, kannst du dich natürlich gerne auch melden. Ich mache da ja auch Beratungen, wo ich Kundinnen
[00:06:19] dabei helfe, das passende Hosting zu finden. Und ich habe zu dem Thema auch eine eigene Episode
[00:06:26] gemacht, die Episode 5. Kann ich dir auch verlinken in den Show-Notes. Weitere Fehler,
[00:06:32] der am Anfang oft gemacht wird, ist der Fehler der Kommentare bzw. der Spam-Moderation. Da
[00:06:40] WordPress aus der Blogger-Szene kommt und Blogs ja von Interaktionen leben, ist der Standard bei
[00:06:48] den meisten Installationen leider so, dass die Kommentare erstmal erlaubt sind. War es total
[00:06:55] okay, wenn du dir bewusst bist, dass erlaubte Kommentare auch bedeutet, dass du die Kommentare
[00:07:01] moderieren musst. Wenn du das nicht willst, kannst du bei den Einstellungen in deinem Dashboard unter
[00:07:09] dem Punkt Einstellungen, das ist ganz unten, da gibt es dann den Unterpunkt Diskussion. Und hier
[00:07:16] sind sehr wahrscheinlich bei dir die ersten drei Haken gesetzt. Da kannst du den dritten Haken,
[00:07:22] der heißt "Erlaube Besuchern neue Beiträge zu kommentieren". Den kannst du rausnehmen und
[00:07:29] dann sind die Kommentare gar nicht freigegeben und du kannst dir diese Moderation auch sparen.
[00:07:35] Denk dran, dass sich das natürlich nur auf Folge-Kommentare oder Folge-Beiträge auswirkt.
[00:07:41] Also für bereits bestehende oder veröffentlichte Blog-Posts ist die bestehende Kommentare-Einstellung
[00:07:49] normalerweise nicht geändert. Das heißt, da solltest du mal reinschauen, wie die so aussehen.
[00:07:56] Es gibt auch in deinem Dashboard den Menüpunkt "Kommentare" und hier kannst du eben Kommentare
[00:08:03] freigeben oder als Bäm bezeichnen. Ich habe zu dem Punkt "Kommentare" auch eine ganz eigene
[00:08:12] Episode gemacht. Hör da auch gerne mal rein, das ist die Episode 23. Der letzte Punkt, den Anfänger*innen
[00:08:20] oft falsch machen, aber auch erfahrene WordPress-Nutzer*innen leider oft unterschätzen, ist die Beachtung
[00:08:29] rechtlicher Grundlagen. Damit meine ich Datenschutz und digitale Barrierefreiheit. Das sind beides
[00:08:38] Themen, die du auf jeden Fall beachten solltest, wo du dir auf jeden Fall eine Expertin oder ein
[00:08:44] Expertin zu handnehmen solltest, die oder der dir da gut hilft. Denn beide Themen sind sehr individuell
[00:08:51] und sehr wahrscheinlich werden beide Themen dich in irgendeiner Art und Weise betreffen oder tangieren.
[00:08:58] Die Frage ist jetzt nur, wie intensiv sie dich betreffen werden. Das kann dir niemand ganz
[00:09:07] generell beantworten, weil beide Themen sehr individuell sind. Die hängen zum Beispiel davon ab,
[00:09:13] was du für eine Website betreibst, wo du überhaupt bist und welche Ziele du hast. Bist du ein Shop,
[00:09:23] zum Beispiel hast du eine Website für eine Firma, bist du eine Einzelperson,
[00:09:28] da spielen sehr, sehr viele Faktoren mit. Das waren jetzt mal fünf Fehler, die mir oft begegnen,
[00:09:35] oft von Anfänger*innen, aber wie gesagt auch von erfahrenen User*innen mit WordPress. Und ich habe
[00:09:43] natürlich alle diese fünf Fehler auch selbst schon gemacht und kann dir sagen, die meisten
[00:09:49] davon kann man gegensteuern, da kann man Lösungen finden. Ich hoffe, dass dir diese Episode
[00:09:54] ein bisschen geholfen hat, dabei diese Fehler eben gerade am Anfang zu vermeiden. Und hier in
[00:10:01] Hamburg sagt man Tschüss. Tschüss, das heißt auf Wiedersehen. Ich freue mich, wenn wir uns sehr
[00:10:09] bald wiedersehen bzw. hören. Hier in diesem Podcast, bei LinkedIn, auf meiner Webseite oder bei
[00:10:16] einem meiner Vorträge. Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann teilen sie doch gerne in
[00:10:21] deinem Newsfeed und erzähl deinen Freund*innen davon. Lasst mir natürlich eine Bewertung da und
[00:10:26] abonnier diesen Podcast. Wenn du Fragen hast oder wenn du möchtest, dass wir mal auf deiner
[00:10:31] Webseite schauen, dann schreib mir espresso@nordcafé.online. Espresso@nordcafé.online. Tschüss.
[00:10:39] Tschüss!
[00:10:41] [Bedrohliche Musik]

