WordPress ist das meist genutzte CMS der Welt – das habe ich schon einige male erwähnt.
Aber, was ist das eigentlich? CMS?
In dieser Episode erkläre ich Vor- und Nachteile von CMS und zeige, was es neben WordPress noch so gibt.
Weiterführende Episoden:
Episode 011 – passt WordPress zu Dir?
Episode 018 – Pagebuilder vs Block Editor
Episode 022 – digitale Inhalte barrierefrei gestalten
Episode 038 – jimdo und WordPress
Episode 043 – WordPress als Intranet
Weiterführende Links / CMS und Baukasten:
TYPO3 – https://typo3.org/
Joomla – https://www.joomla.de/
Squarespace – https://de.squarespace.com/
Jimdo – https://www.jimdo.com/de/
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Transkript zur Episode:
[00:00:00] WordPress ist das meist genutzte CMS der Welt. Aber was ist das überhaupt ein CMS?
[00:00:05] Darum geht es in der heutigen Episode.
[00:00:09] Moin aus Hamburg und herzlich willkommen im Nerdcafé Podcast.
[00:00:18] Den Podcast rund um WordPress, Hosting, CMS und Web. Ich bin Johannes Meierhofer, ich bin
[00:00:26] deinem Haus und ich bin Experte und Trainer für WordPress. Mit diesem Podcast helfe ich dir dabei,
[00:00:33] alle Themen, die dich interessieren, wenn du mit einem eigenen Webseitenprojekt starten möchtest,
[00:00:38] besser zu verstehen. Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß mit der Podcast Episode.
[00:00:43] WordPress, das ist ein CMS. CMS steht für Content Management System. Und diese Benennung
[00:00:54] beschreibt auch gleichzeitig schon ziemlich genau, was du mit WordPress machen kannst,
[00:00:59] nämlich Content Managing. Also Inhalte organisieren. Du kannst mit WordPress und auch anderen CMS,
[00:01:07] die ich dir gleich nochmal vorstelle, deine Webseite aufbauen. Und das Tolle an CMS,
[00:01:14] wie zum Beispiel WordPress, ist die Trennung von Design und Inhalt. Denn deine Inhalte,
[00:01:21] das sind zum Beispiel die Blogbeiträge, die Seiten, also die Texte und alles, was eben Neudeutsch
[00:01:27] Content ist, liegt in einer Datenbank. Und die Design-Dateien, also die Grafiken und die Farbeinstellungen
[00:01:36] und so weiter, die liegen im Code bzw. in der Datei-Ebene, also auf deinem Web-Server direkt
[00:01:44] drauf. Und durch diese Trennung kannst du relativ einfach, zumindest in der Regel, warum das nicht
[00:01:51] immer passt, erzähle ich gleich nochmal, dein Design ändern. Das heißt, also ganz konkret,
[00:01:56] du kannst mit einem Klick deinen Web-Design komplett ändern und du kannst auch deinen
[00:02:02] Besucher*innen anbieten, dieses Design selbst zu wählen. Das klingt jetzt vielleicht erst mal so
[00:02:07] ein bisschen seltsam, aber jetzt denkt zum Beispiel mal an den Dark Mode. Der Dark Mode ist nichts
[00:02:13] anderes als ein anderes Layout, ein anderes Grafik-Design. Meistens ist es invertiert, also alles, was hell ist,
[00:02:22] ist dann dunkel. Und damit das funktioniert, muss natürlich dein Design vom Inhalt getrennt werden,
[00:02:28] sonst wäre ja auch zum Beispiel die Schrift in einer komplett anderen Farbe und alles. Und das ist
[00:02:34] eben nicht der Fall und du musst auch nicht alles doppelt und dreifach speichern, sondern die Design-Daten
[00:02:42] werden im Prinzip nur drumherum gelegt oder andersrum gesagt die Inhalte aus der Datenbank werden in das
[00:02:48] Design reingelegt. Dazu musst du gar nichts machen, das macht WordPress automatisch für dich. Das
[00:02:57] alles funktioniert gut, zumindest wenn du keinen Page-Spieler benutzt. Was Page-Spieler genau
[00:03:03] sind, habe ich in der Episode 18 mal ausführlicher erklärt, hier nur in Kürze. Mit dem Page-Spieler
[00:03:10] kannst du WordPress zu einer Art Baukasten machen. Der Übergang ist eh relativ fließend, aber du hast
[00:03:16] damit diese Trennung nicht mehr gegeben, weil diese Page-Spieler-Funktion sich teilweise zumindest
[00:03:22] in die Datenbank-Abteilung reinlegt und dann, wenn du mal irgendwann dein Page-Spieler wechseln willst,
[00:03:28] Probleme bekommen, könntest du zumindest sehr vorsichtig formuliert, weil du dann ein Code-Reste in
[00:03:36] deinem Inhaltsbereich hast und dann dieser Code eben sichtbar ist für die Besucher*innen und das
[00:03:41] wollen wir ja eben gerade nicht. Moin aufs dem Schnitt und ganz kurze Unterbrechung. Wenn dir
[00:03:51] diese Episode gefällt, nutzt doch gerne die Chance und lass mir ein Abo da. Wenn du magst,
[00:03:56] empfehle den Podcast gerne weiter, das würde mich sehr freuen und würde noch mehr Menschen die
[00:04:01] Möglichkeit geben, WordPress zu verstehen. Jetzt aber weiter mit der Episode. Halten wir also fest,
[00:04:07] WordPress ist ein CMS und mit einem CMS kannst du deine Inhalte verwalten und organisieren und durch
[00:04:14] die Gegebenheiten von einem CMS kannst du auch dein Design und ein Layout mit einem Klick ändern und
[00:04:21] verändern es damit eben nicht die Inhalte. Neben WordPress gibt es jetzt noch ein paar andere
[00:04:27] tolle CMS-Systeme, die auch eine relativ große Reichweite bzw. Bekanntheit haben und das ist
[00:04:33] zum einen Typo 3, also Typo mit t y po und die 3 als Zahl und Jomla, Jomla mit 2o mla, j o o mla.
[00:04:44] Die kannst du dir auch gerne mal anschauen, wenn du dich für CMS insgesamt interessierst, weil
[00:04:49] die auch recht verbreitet sind und auch da die Community durchaus hilfsbereit ist. Es ist bei
[00:04:56] Weitem nicht so groß wie WordPress. Ich weiß jetzt die Nutzungszahlen nicht auswendig von den beiden,
[00:05:03] aber WordPress ist nach wie vor ganz oben an der Spitze von CMS, je nachdem welche Statistik man
[00:05:09] dazu ratet sieht, jede dritte oder jede vierte Webseite weltweit basiert tatsächlich auf dem
[00:05:15] WordPress-System. Der Übergang dann zu den Baukästen ist relativ flüssig. Bei Baukästen
[00:05:23] fällt mir als erstes Gimdo ein, Squarespace, Wix hast du auch vielleicht mal gehört und auch dazu
[00:05:29] habe ich eine ganz eigene Episode aufgenommen und zwar die Episode 38. Da ging es jetzt prima
[00:05:35] darum, WordPress mit Gimdo mal zu vergleichen. Auch da kannst du natürlich gerne nochmal
[00:05:39] reinhören, wenn du noch nicht so ganz sicher bist, ob er ein Baukästen oder eher ein CMS zu dir passt.
[00:05:45] Am Ende kommt es natürlich immer sehr darauf an, was du denn willst. Also willst du viel selber machen
[00:05:52] und bist auch bereit dich dann um die Webseiten zu kümmern oder willst du im Prinzip nur eine
[00:05:57] fertige Seite als so eine Art Visitenkarte haben, die du nie mehr anfassen musst. Jetzt beide ist
[00:06:04] natürlich extremen, aber es gibt, wie du vielleicht schon raushörst, da gar kein allgemeingültig und
[00:06:10] richtiges Feedback und die allgemeinen richtige Antwort. Das gibt es einfach nicht. Es kommt immer
[00:06:16] sehr darauf an, was man eben erreichen will und was man vielleicht auch ausgeben will und auf ganz,
[00:06:22] ganz viele andere Faktoren, die sehr individuell sind. Abschließend würde ich nochmal ganz kurz die
[00:06:30] hauptsächlichen Vor- und Nachteile von einem CMS und einem Baukastensystem erwähnen. CMS ist viel,
[00:06:38] viel flexibler, weil du das in der Regel komplett individuell anpassen kannst, musst aber dafür
[00:06:44] auch dich regelmäßig kümmern. Ein Baukasten hat weniger Funktionen und du musst einfach mit
[00:06:50] den Funktionen leben, die der Anbieter dir gibt. Du kannst es nicht so individuell gestalten, hast
[00:06:57] dafür aber auch nicht so viel zu tun. Also du kannst ein Baukasten-Webseite einmal erstellen und
[00:07:02] dann auch in Jahr lang nicht mehr anfassen sozusagen. Das würde ich dir bei einem CMS nicht
[00:07:08] unbedingt empfehlen. Wenn du jetzt noch unsicher bist, was besser zu dir passt oder du noch mehr
[00:07:14] Fragen hast zu Content Management Systemen, dann schreib mir noch gerne an die Espresso@nordcafé.online.
[00:07:22] Espresso@nordcafé.online, dann können wir ganz individuell schauen, was denn zu deinem Projekt
[00:07:29] und deinen Zielen am besten passt. In der Episode 43 ging es übrigens auch noch um WordPress als
[00:07:36] Intranet. Auch da behandle ich so ein bisschen die Themen CMS und Baukasten. Auch da kannst du gerne
[00:07:42] noch mal reinhören. Jetzt sage ich aber erstmal Tschüss, das heißt Auf Wiedersehen. Ich freue
[00:07:49] mich, wenn wir uns hier sehr bald wiedersehen bzw hören. Wenn du darauf auch Lust hast,
[00:07:55] abonnier doch am besten diesen Podcast und empfehle auch deinen Freund*innen und
[00:07:59] Kollegen*innen, denn so wird die Reichweite einfach nochmal vergrößert. Bei LinkedIn findet
[00:08:05] außerdem jede Woche meistens am Donnerstag das Nerdcafé live statt. Hier tausche ich mich regelmäßig
[00:08:11] mit verschiedenen Expert*innen über deren Fachgebiete aus. So kann ich meine fachliche
[00:08:17] Filterbabel erweitern und über den eigenen Tellerrand schauen. Und auch du kannst davon profitieren,
[00:08:22] denn im Nerdcafé live hast du die Möglichkeit deine Fragen zu stellen. Ich hoffe, du konntest
[00:08:28] heute einiges mitnehmen. Wenn du magst, schick mir doch deinen Feedback und Themenwünsche an
[00:08:33] die Espresso@nordcafé.online. Espresso@nordcafé.online. Tschüss!
[00:08:39] Tschüss.
[00:08:39] [Ausschrei]
[00:08:41] Verseint-nanten-schen-きます!

